Geschichte und Charakter eines besonderen Viertels
Der Moniberg liegt im Landshuter Stadtteil Peter und Paul. Ruhig, gehoben, mit einem Blick, der die Stadt von ihrer schönsten Seite zeigt. Die meisten wissen nicht, dass dieses Viertel eine Geschichte hat, die mehr als 3.000 Jahre zurückreicht.
Ein Ort mit archäologischer Tiefe
Siedlungsreste aus der Münchshöfener Kultur und der Urnenfelderzeit, eine ausgewiesene Abschnittsbefestigung am Höglberg als Bodendenkmal: Der Moniberg war früh ein strategisch bedeutsamer Ort in der Region. Was heute ein gepflegtes Wohnviertel ist, war einst ein befestigter Höhenstandort.
1738 ließ der Landshuter Hofmaurermeister Johann Georg Hirschstötter das Monischlösschen errichten. Heute in Privatbesitz. Ein Baudenkmal, das still im Hintergrund steht.
Straßennamen als Gedächtnis
Die Tannenburg, ursprünglich als Jagdschloss errichtet, liegt eingebettet in die Natur. Die Straße Am Tannenburganger verweist namentlich auf sie. Am Vogelherd erinnert an eine historische Fangpraxis, die bis ins 19. Jahrhundert verbreitet war. Geschichte, die nicht in Museen ausgestellt, sondern einfach begehbar ist.
Ein Viertel, das sich nicht verändert hat
Das Viertel zieht seit den frühen 1950er Jahren betuchte Landshuter an. Einfamilienhäuser und Villen prägen das Bild bis heute. Ruhig, familienorientiert, gepflegt, mit kurzen Wegen in die Altstadt und ohne den Ehrgeiz, sich zu verändern.
Unser Projekt Opus 30 liegt mittendrin.